Freitag, 13. Juni 2008

Medienjugenschutz

Medienjugendschutz spielt in der heutigen Zeit eine große Rolle. Wer entscheidet darüber, wer was warum ab welchem Alter anschauen darf, gerade im Bezug auf Filme? Um diese Frage selber beantworten zu können, hab ich im Netz recherchiert und meine Ergebnisse für alle Leser meines Blogs zusammengetragen.


Filmdatenbank

Grundsätzlich ist es so, dass die Filmdatenbank der JMK bietet Kurzinformationen sowie inhaltliche Begründungen zur Alterskennzeichnung und Positivkennzeichnung der geprüften Filme und Medien ab dem Jahr 2000. Derzeit werden rund 400 Filme jährlich durch die JMK geprüft – Tendenz steigend.
Bildmedien gehören in der der heutigen Kultur zum Alltag und werden von den Jugendlichen/Kinder sehr unterschiedlich genutzt. Gerade auf Grund dieser individuellen Nutzung der Medien ist eine Beurteilung und Alterskennzeichnung sehr schwierig. Man geht hier vor allem davon aus, dass Medien nicht als Auslöser von Emotionen, sondern eher als Verstärker von bereits erlebten Emotionen und Erfahrungen fungieren.


Prüfkriterien zur Alterskennzeichnung

Negativer Einfluss auf:

1. Körperliche Gesundheit

+ Filmlänge

+ Überreizung im Bereich der visuellen oder auditiven Sinneswahrnehmung


2. Psychische und emotionale Entwicklung

+ Angst

+ Verstörung

+ Emotionaler Schock


3. Geistig-kognitive Entwicklung

+ Verständlichkeit der Filmhandlung in Bezug auf Film sprachliche Mittel

+ Offenes Ende

+ Identifikationsfiguren

+ Rollenverhalten

+ Konfliktlösungsmodelle


4. Sozial-ethische und moralische Entwicklung

+ schwere Unterscheidung zwischen gut und böse

+ Selbstjustiz

+ Steigerung der Gewaltbereitschaft durch Filminhalte
bzw. Abstumpfung gegenüber Gewalt

+ Verletzung des Anstands und gesellschaftlich akzeptierter Tabus

+ Positive Darstellung von Drogen- und Alkoholkonsum


5. Religiöses Empfinden

+ Aufruf zu religiöser Intoleranz


6.Demokratisch-staatsbürgerliche Haltung

+ Totalitarismus

+ Politischer Extremismus

+ Rassismus

+ Sexismus

+ Diskriminierung von ethnischen und religiösen Minderheiten


Weiter Informationen die sehr hilfreich sind findet man hier.

Ökonomische Theorien der Medien

Innerhalb der Kommunikationswissenschaft wurde Medienökonomie Jahrzehnte lang nicht als Teilgebiet anerkannt (eher im Bereich der Wirtschaftswissenschaften mit betriebswirtschaftlichem Fokus), obwohl eine Studie zum Entwicklungsstand der Medienökonomie an deutschen Universitäten aus dem Jahr 1999 zeigt, dass medienökonomische Aufsätze großteils von Kommunikationswissenschaftlern verfasst werden und ihnen als Quelle dafür meistens kommunikationswissenschaftliche Fachzeitschriften dienen.
Wegbereitende Arbeiten für die Medienökonomie wurden von Nationalökonomen wie zum Beispiel Karl Marx (1842), Karl Knies (1857), Albert Schäffle (1873), Max Weber (1910) oder Werner Sombart (1927) verfasst.

Thematische Schwerpunkte in der Medienökonomie sind:

1.Konzentration (vor allem über Printmedien)
2.Liberalisierung (vor allem über Rundfunk)
3.Konvergenz (vor allem über Internet, Telefonie und digitalen Rundfunk)

ad 1.)
Ein Hauptaugenmerk der medienökonomischen Forschung ist auf die Printmedien gerichtet und behandelt vorallem Fragen des Wettbewerbs, vor allem im Pressesektor. (Meinungsfreiheit,...)

ad 2.)
Ab den achtziger Jahren fand eine Liberalisierung des Rundfunks statt. Die Folge war, dass einerseits öffentlich-rechtlich und privatwirtschaftlich organisierte Rundfunkanstalten nebeneinander existier(t)en. In der Analyse ging es dann um Themen, wie zum Beispiel:
Gestaltung von Rundfunkordung, Finanzierungsmöglichkeiten, Wettbewerb,...

ad 3.)
Die Vorstellung einer Vereinigung der vorerst getrennten subsektoren des Kommunikationssystems Massenmedien und Individualmedien in ein integriertes, gesellschaftliches Kommunikationssystem, auch Mediamatik genannt (Medien + Telematik), führte zu diesem Schwerpunkt.

Am Ende meiner Beschäftigung mit dem Thema der ökonomischen Medientheorien komme ich zu dem Schluss, dass ich mir darunter zu Beginn etwas anderes vorgestellt habe.
Ich ging davon aus, dass es eher um inhaltliche Aspekte der Medien geht, als mehr um den Wunsch einer Analyse von optimaler Vermarktung, und die dafür nötige Struktur.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Podcasts- die Zukunft von Fremdsprachenlernen?

Podcasts gilten allgemein als eine neue Lernoption. Auch hinter dieser Art des Lernens verbergen sich
Vor- und Nachteile.

Vorallem für den Einsatz im Fremdsprachenunterricht ist das Podcasting sehr beliebt und außerordentlich hilfreich, da die Vorteile von Podcasts für den Fremdsprachenunterricht vorallem in der Aktualität und Authentizität der Audio- und Videodateien, die im Internet herunter zu laden sind liegen. Fortgeschrittenen Lernern stehen damit mehr Möglichkeiten authentische Texte zu nutzen zur Verfügung. Wer mehr auf der Zielsprache außerhalb des Unterrichtsraumes das Hörverstehen üben will, kann z. B. täglich aktuelle Nachrichten auf seinem Computer oder direkt auf seinem MP3 Player speichern. Auch für Anfänger gibt es Lernmöglichkeiten wie langsam gesprochene Interviews, Nachrichten oder vorgelesene Gedichte, Märchen und Erzählungen. Viele Podcasts für den Fremdsprachenunterricht haben einen begleitenden schriftlichen Text (z. B. Transkription) um das Verständnis des Ganzen zu vereinfachen.

Was ich persönlich besonders interessant finde ist, dass Podcasts im Schulgebrauch vielleicht endlich den praktischen Gebrauch der Sprache fördern.
Aus eigener erfahrung kann ich sagen, wie anstrengend es ist, in einem 0815 Unterricht, mit veralterten Materialien stupide Grammatik und irgendwelche Vokabeln auswendig zu lernen, die man zum Teil nicht richtig ausprechen kann, da darauf kein Wert gelegt wird.

Daher sehe ich in diesem Bereich Podcasts als einen Weg in einen wahrhaft lebendigeren Fremdsprachenunterricht.

Aber nicht nur in der Schule, sondern eben auch einfach von zu Hause aus, gibt es super Lernmaterial in Form von Podcast, dass man im Internet kostenlos downloaden kann.

Beispiele:
- englisch (Beispiel 1) oder englisch (Beispiel 2)

- französisch (Beispiel 1) oder französisch (Beispiel2)

- spanisch

- italienisch

Bloggen und Ich

Ein Blog ist auf einer webseite geführte, und damit öffentliche einsehbares Tagebuch oder Journal.
Wenn man sich im Internet umschaut, sieht man, wie groß die Vielfalt an Themen von Blogs ist. Die einfache Handhabung ermöglicht es also auch "Nicht-Spezialisten" sich im Netz auszutoben.
Der Charakter von diversen Internetseiten die das bloggen anbieten geht also von einer ähnlichen Form wie ein Internetforum (Austausch von Gedanken, Erfahrungen und Information) bis hinzu einer Form von Internetzeitung.

Ich persönlich bin mir in Bezug auf bloggen noch recht unsicher, da ich eher der passive Internetuser bin, und ich mich damit begnüge, Meinungen, Wissen, oder Anderes zu lesen, anstatt es selber zu produzieren.
Trotzdem ist es so, dass je mehr ich mich damit beschäftige, desto neugieriger werde ich und bekomme Lust dazu, Andere an meiner Meinung teilhaben zu lassen, ob sie wollen oder nicht. :-)
Was mir persönlich am bloggen sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass man Artikel von Anderen kommentieren kann, man kann sie also buchstäblich angreifen. Blogs haben meiner Meinung nach, so sollte es auch sein, einen eher persönlichen Charakter als zum Beispiel Wikipedia Beiträge, die es ja auch auf keinen Fall sein sollten.

Ein Problem, oder auch nicht, je nach dem wie man es betrachtet, ist, dass Bloggs meistens nur eine kleine Reichweite haben, obwohl es natürlich fraglich ist, ob das überhaupt das Ziel ist.
Während meiner Recherche und angestrengtem Grübeln stieß ich auf eine Initiative namens Blögger die es sich zur Aufgabe gemacht hat zu vernetzen, fördern und zu motivieren eigene Blogs zu veröffentlichen.
Für alle Blog interessierten ist es fast ein Muss sich diese Seite einmal anzuschaun, für alle jene, die sich noch nicht so sicher sind was sie vom bloggen halten sollen, eine super Möglichkeit sich einen Über/Einblick in dieses Thema zu verschaffen.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Freie Dokumentation mit Wikipedia (Podcast Konzept)

Freie Dokumentation


Sehr geehrte Zuhörer und Zuhörerinnen. In der heutigen Zeit dreht sich sehr viel um die Frage, wie und wo man sich am schnellsten und am sichersten Information beschaffen kann. Die Zeiten von Lexika wie der Enzyklopädie scheinen vorbei zu sein, was heute im Trend liegt sind Portale wie zum Beispiel das Wikipedia, eine Software und Sammlung von Webseiten, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern direkt online geändert , oder vom User selbst verfasst werden können. Im folgenden möchte ich nun einen kurzen Überblick darüber geben, worum es sich bei Wikipedie handelt und wie es um das Kopieren von Texten aus Wikipedia steht.



Die Wikipedia ist ein Projekt freiwilliger Autoren zum Aufbau eine Enzyklopädie. Die Artikel sollen ausschließlich bedeutsames Wissen aus belegten und zuverlässigen Quellen enthalten. Der Name Wikipedia setzt sich zusammen aus wikiwiki, dem hawaianischen Wort für „schnell“ und „encyclopedia“, dem englischen Wort für „Enzyklopädie“. Ein Wiki ist ein Webangebot, dessen Seiten jederman leicht und ohne technische Vorkenntnisse direkt im Webbrowser ändern kann.

Die im März 2001 gegründete deutschsprachige Wikipedia ist eine von vielen internationalen Wikipedia-Ausgaben.
Anders als herkömmliche Enzyklopädien ist die Wikipedia frei. Es gibt sie nicht nur kostenlose im Internet, sondern jeder darf sie mit Angabe der Quelle und der Autoren frei kopieren und verwenden. Dafür sorgt die GNU-Lizenz für freie Dokumentation, unter der die Autoren ihre Texte veröffentlichen.
Dass alle Inhalte unter der "GNU Lizenz für freie Dukumentation"stehen, die es Dritten erlaubt, die Texte zu kopieren, modifizieren und zu verarbeiten, ist ein Grundprinzip von Wikipedia. Wer also dem Lexikon etwas beitragen möchte, stimmt der Verwendung seiner eingestellten Texte unter dieser Lizenz zu und versichert, entweder selbst Autor zu sein, oder die nötigen Nutzungsrechte für eine solche Lizenzierung zu besitzen. Ursprünglich für die Lizenzierung von Softwareprojekten gedacht, zeigt die GDFL in der Anwendung Lizenz für ein kollaborativ erstelltes Lexikon einige Schwächen, die die freie Verwendung von Inhalten in einigen Situationen erschwert.
Die FSF ( Free Software Foundation) arbeitet nach eigener Aussage an einer Weiterentwicklung der Lizenz. Ebenso gibt es Versuche, die GDFL zu dem Lizenzbaukasten von Creative Commons kompatible zu machen. Erste Schritte dorthin sind für 2007 angekündigt.
Die Verbreitung von Inhalten der Wikipedia ohne Einhaltung der Lizenzbedingungen und außerhalb der im deutschen Urheberrecht genannten Ausnahmetatbestände wie Klein- und Großzitat ist eine Verletzung von Urheberrechten. Die Verfolgung solcher Taten gestaltet sich schwierig, weil die Wikimedia Foundation nicht im Namen der Autoren zivilrechtliche Schritte einleiten und auch keine nachträgliche Lizenzierung anbieten kann. Es gelten strikte Regeln bei Verletzung von Urheberrechten Dritter durch das Einstellen von unfreien Texten auf Wikipedia. Gefundene Urheberrechtsverletzungen werden nach kurzer Zeit gelöscht.

Die Wikipedia stellt ein großes und umfangreiches Thema dar, sowie das Kopieren von Fremdtexten im Internet. Ich hoffe nun, dass Ihnen dieser Beitrag helfen konnte, sich sicher und legal im Wikipedia zu bewegen.


-->Musik: Philip Glass: Movement 1

Montag, 14. April 2008

E-Learning 2.0?

Im Folgenden werde ich erklären, warum es sich meiner Meinung nach bei dem von David Mease zu seiner Lehrveranstaltung veröffentlichtem Video NICHT um E-Learning 2.0 sonder um E-Learning 1.0 handelt und gewisse Vor- und Nachteile erörtern.

Der Inhalt des Videos ist eine Lehrveranstaltung, und erinnert mich an einen Frontalunterricht, so wie ich ihn selbst schon des Öfteren miterlebt habe, nur mit dem Unterschied, dass man auf der Basis von "Unterricht via Video" keine Rückfragen, Kritik oder sonstiges anmerken kann. Die Studenten konsumieren einfach nur, und müssen, bis auf das Lernen selbst, keine Eigenarbeit leisten, so wie es im eigentlichen E-Learning 2.0 vorgesehen wäre. Es ist keine interaktive Kommunikation vorhanden, das ist meiner Meinung nach der ausschlaggebenste Punkt, denn man kann zwar den Professor kontaktieren, aber leider geht so der Kontakt untereinander total verloren.

Für mich persönlich wäre diese Art von Lernen sehr wünschenswert, da es ein großer Vorteil wäre entscheiden zu können, wann und wo ich lerne. Ich habe, vorallem in den großen Vorlesungen sowieso nicht das Gefühl, dass unter den Stunden viel Austausch stattfindet, und wenn doch, dann glaube ich würde dieser auch ohne das gemeinsame Erleben der Vorlesung stattfinden würde.

Ich glaube, dass die Nachteile im Vergleich zu den Vorteilen eher klein sind, daher würde ich es persönlich sehr begrüßen, wenn es dise Art von Videos und diese Art von Lernsettings an unserer Universität auch geben würde.

Mittwoch, 9. April 2008

Lernblog zum chinesisch Lernen

Unter dem Link kommt man zu einer tollen Seite, wo man in die Grundgrammatik von Chinesisch eingeführt wird, und die wichtigste Grundbasis lernen kann. Die Seite ist aktuell und wird anscheinend gut betreut.

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Habe mir soeben den link zum Italienisch lernen angehört/angesehen....
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corneliam - 28. Mai, 20:27

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